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"Schreib dir das hinter die Ohren!"

ūüí°"Schreib dir das hinter die Ohren!" Wenn jemand etwas blo√ü nicht vergessen soll, dann soll er es sich sprichw√∂rtlich "hinter die Ohren" schreiben. So verlangen es zumindest viele Erwachsene von Kindern. Und genau daher kommt auch diese Redewendung.


Fr√ľher (also vor etwa drei bis vier Jahrhunderten) war es n√§mlich so, dass Eltern ihre Kinder zu wichtigen Anl√§ssen mitnahmen: Zum Beispiel zu Grundsteinlegungen, Einweihungen oder √§hnlich bedeutenden Gelegenheiten. Dann waren die Kinder ihre Zeugen und sollten der Nachwelt von diesem wichtigen Ereignis erz√§hlen.


Weil es aber die meisten Kinder nicht wirklich interessiert, was bei solchen Vertragsabschl√ľssen geredet wird, und die Eltern aber wollten, dass sie trotzdem aufpassen, haben diese sich ein n√ľtzliches Mittel einfallen lassen. Die Erwachsenen zogen den Kindern einfach an den Ohren (AUTSCH!), damit sie sich noch lange an dieses feierliche Ereignis erinnern. Dadurch haben sie es ihnen also direkt "hinter die Ohren geschrieben". Gut, dass diese Zeiten vorbei sind...


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